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Vertretungskonzept der Realschule am Buchenberg

Vertretungsunterricht ist Bestandteil des schulischen Alltags. Durch Erkrankungen, Fort- und Wei-terbildung, Klassenfahrten, Exkursionen, Projekte usw. fallen Vertretungen an, die organisiert wer-den müssen. Das verlangt ein besonderes Maß an Kooperationsbereitschaft von allen Beteiligten, auch und gerade von Lehrkräften. Auf der Grundlage der entsprechenden Erlasse und Verfügungen des Ministeriums zur „Vermeidung von Unterrichtsausfall“ sowie der dazu erfolgten Vereinbarun-gen zwischen Ministerium und den Lehrerverbänden, hat sich das Kollegium der Realschule am Buchenberg auf folgende Regelungen für den Vertretungsunterricht verständigt:

Ziele des Vertretungskonzepts
Ziel ist, die Qualität und die Kontinuität des Unterrichts so weit wie möglich zu erhalten und Un-terrichtsausfall zu minimieren. Das Konzept basiert auf dem Prinzip der verlässlichen Schule.
Das bedeutet, dass der Unterricht der Schüler und Schülerinnen nach dem gültigen Stundenplan möglichst von der 1. bis zur 6. Stunde sichergestellt wird. Dieses Prinzip setzen wir konsequent um, sowohl für ad hoc notwendige Vertretungsfälle punktueller Art als auch für absehbar längerfristige Vertretungen.

Das Konzept soll Transparenz, Nachvollziehbarkeit, Eindeutigkeit und Berechenbarkeit für Kolle-gium, Schüler/innen und Eltern schaffen.

Grundsätze des Vertretungsunterrichts
Folgende Leitziele bestimmen das Vertretungskonzept unserer Schule:
1) Vertretungsunterricht soll Kontinuität gewährleisten
2) Vertretungsunterricht soll effektiv sein
3) Vertretungsunterricht soll möglichst wenig zusätzliche Belastungen hervorrufen

Es ergeben sich folgende Konsequenzen
1. Vertretungsunterricht ist grundsätzlich Unterricht und in der Regel auch kontinuierlicher Fachunterricht.
2. Im Vertretungsunterricht wird fachlich und thematisch weiter gearbeitet. Die reine Beauf-sichtigung ist kein Vertretungsunterricht.
3. Vertretungsunterricht wird erteilt, soweit dies machbar und pädagogisch sinnvoll ist. Um eine allzu große Belastung namentlich von Teilzeitkräften zu vermeiden, die aufgrund ihrer geringeren Unterrichtsverpflichtungen vermehrt zu Vertretungsunterricht herangezogen werden könnten, können in Ausnahmefällen Randstunden (6. Std.) ausfallen.
Im Einzelnen gilt:
1. Die Mehrarbeit und Belastung, die durch Vertretungsunterricht und zusätzliche Aufsichten verursacht wird, soll auf das notwendige Maß beschränkt sein.
2. Es gilt die Mehrarbeitsverordnung. Eine ausgewogene Belastung für den Vertretungsunter-richt, angepasst an den jeweiligen Umfang der Unterrichtsverpflichtung der Kolleginnen und Kollegen, wird angestrebt.
3. Die Schulleitung kann Kolleginnen und Kollegen bitten, zwecks Vertretungsunterricht eine Stunde früher zu kommen bzw. eine Stunde anzuhängen (Ausnahmefälle).
4. LAA können nach Einzelrücksprache zu kurzfristigen Vertretungen und in Notsituationen mit zwei Unterrichtsstunden pro Woche herangezogen werden, vorwiegend in ihren Ausbil-dungsklassen.
5. Die Kolleginnen und Kollegen stehen für die Aufsichtsvertretung zur Verfügung. Bei ihrem Einsatz ist darauf zu achten, dass sie durch die Aufsichtsvertretung nicht zweimal an einem Tag zur Aufsicht herangezogen werden.

Formen von Vertretungsunterricht
1. Kurzfristiger Ausfall von Lehrkräften
Der kurzfristige Vertretungsunterricht wird vorrangig über Mehrarbeit aufgefangen. Folgende
Rangfolge wird generell bei Vertretungen beachtet:
1. Vertretung durch Lehrkräfte, die in der jeweiligen Klasse unterrichten
2. Vertretungen durch entsprechende Fachlehrer,
3. allgemeine Vertretung ( weder klassen- noch fachbezogen)

Kolleginnen und Kollegen, die infolge der Abwesenheit von Klassen Stundenausfälle (sog. Minus-Stunden) haben, werden im Rahmen des Sollstunden-Ausgleichs möglichst bevorzugt zur Vertre-tung herangezogen

2. Langfristiger Ausfall von Lehrkräften
Für den Fall, dass ein längerfristiger Vertretungsunterricht erteilt werden muss, bemüht sich der Schulleiter, im Dialog mit der Bezirksregierung, zeitnah um eine Dauervertretung, etwa im Rah-men des „Geld-statt-Stellen“-Programms oder durch „Flexible Mittel“.
Wenn keine Ersatzkraft gefunden wird, bleibt nur die kollegiumsinterne Umverteilung, ggf. mit der Anordnung von bezahlter Mehrarbeit von Lehrkräften. Die Bereitschaft der betreffenden Lehrper-sonen wird vorher im Dialog mit der Schulleitung ermittelt.
Die Anpassung des Stundenplans und die befristete Änderung der Stundentafel zur Sicherung des Unterrichts sind möglich. Bei unvermeidlichen Unterrichtskürzungen wird nach Möglichkeit linear (gleichmäßig in allen Klassen) gekürzt, um einen Nachteil einzelner Klassen zu vermeiden.
Die Eltern der Schüler/innen besonders betroffener Klassen werden bei einem langfristigen Ausfall einer Lehrkraft durch den Schulleiter informiert.
Für jede Klasse wird ein/e stellvertretender/e Klassenlehrer/in benannt, der/die im Falle einer Ab-wesenheit der Klassenleitung deren Aufgaben übernimmt sowohl als Ansprechpartner/in für Schü-ler/innen und Eltern als auch für Schulleitung und Verwaltung. Er/Sie ist für die notwendige Infor-mation der Klasse verantwortlich.

Regelungen des Vertretungsunterrichts
1. Organisatorische Regelungen:
1. Der jeweilige Vertretungsunterricht wird vom stellvertr. SL im Rahmen seines Geschäfts-bereiches (vgl. Geschäftsverteilungsplan RSB) geplant und angeordnet.
2. Bei vorhersehbaren Vertretungen (Fortbildungen, Klassenfahrten, u.ä.) wird der Vertre-tungsplan für die Lehrer mindestens zwei Tage vorher mitgeteilt; einmal über den Monitor im Lehrerzimmer, aber auch über den internen Bereich auf der Schulhomepage. Alle Kolle-ginnen und Kollegen haben außerdem die Möglichkeit, über eine Smartphone-App jederzeit ihren aktuellen Einsatzplan einzusehen. Die Schülerinnen und Schüler bekommen über den Monitor im Foyer den Vertretungsplan für den aktuellen sowie den Folgetag angezeigt. Zu-sätzlich hängt der tagesaktuelle Plan morgens vor Schulbeginn im Außenschaukasten. Kurz-fristige Vertretungen werden jederzeit eingearbeitet und digital in der Schule veröffentlicht.
3. Alle Kolleginnen und Kollegen nehmen mehrmals am Tag Kenntnis vom Stand der Vertre-tungsplanung.
4. In Vertretungsfällen, die von den individuellen Stundenplänen (Springstunden) abweichen und bei kurzfristig angeordneten ad- hoc- Vertretungen erfolgt der Einsatz der Kolle-gen/innen nach vorheriger Rücksprache mit dem stellvertr. SL.
5. Bei der Erstellung des Vertretungsplanes finden insbesondere die Belange teilzeit- beschäf-tigter und/oder schwerbehinderter Kolleginnen und Kollegen nach den geltenden Verfügun-gen, Erlassen und Verwaltungsvorschriften Berücksichtigung, so dass eine ausgewogene und transparente zusätzliche Belastung gewährleistet wird.
6. Die Zahl der Stunden, die für potentielle Vertretungsfälle in die individuellen Stundenpläne der Kolleginnen und Kollegen eingeplant werden (sog. Springstunden), orientiert sich an den rechtliche Vorgaben. Um bei unvorhersehbaren Vertretungsfällen (Erkrankungen) für die 1.Unterrichtsstunde personelle Ressourcen zu haben, wird in einem wechselseitigen Turnus an jedem Wochentag, für eine Lehrkraft eine Springstunde in der 1. Stunde als Be-reitschaftsstunde fixiert. Diese Kolleginnen und Kollegen sind in der Schule präsent und können in Rücksprache mit dem stellvertr. SL ad hoc für Vertretungsunterricht eingesetzt werden, um kurzfristig anfallenden Vertretungsbedarf zu kompensieren. Der Wechsel der Bereitschaftsstunden erfolgt turnusgemäß zum Halbjahreswechsel oder bei umfangreichen Planänderungen.
6. Bei unvorhergesehener Abwesenheit (z.B. Erkrankung) muss dies dem stellvertr. SL mög-lichst frühzeitig mitgeteilt werden, entweder am Abend vorher oder am Morgen des Tages der Abwesenheit telefonisch bis spätestens 7:15 Uhr. Nur so sind pädagogisch und organi-satorisch sinnvolle Vertretungspläne realisierbar. Die voraussichtliche Dauer der Abwesen-heit sollte so schnell wie möglich mitgeteilt werden. Hier ist es hilfreich, wenn die erkrank-ten Kolleginnen und Kollegen Hinweise für den zu vertretenden Unterricht geben. Wün-schenswert ist es , wenn sie/er auf geeignetes Unterrichtsmaterial hinweisen würde oder die-ses E-Mail zuschickt.
7. Zur Minimierung der Vertretungsbelastung der Lehrkräfte können folgende Maßnahmen ge-troffen werden:
- Kleine Gruppen (z. B. Kurse, WP-Fächer, Förderunterricht, Religionsgruppen) kön-nen in Ausnahmefällen zusammengelegt oder auf andere Gruppen verteilt werden, sofern die Schülerzahl pädagogisch verantwortbar bleibt.
- Doppelbesetzungen (Team-Teaching) werden aufgelöst
- Lehramtsanwärter übernehmen den Unterricht in der ihnen bekannten Klasse, wäh-rend der Ausbildungslehrer in einer anderen Klasse unterrichtet.
- Eine Beaufsichtigung von Nebenklassen wird nur in Ausnahmefällen angeordnet. Hier sind Absprachen unter den in der betroffenen Klasse unterrichtenden Fachkol-leginnen und Kollegen hilfreich, ggf. können Unterrichtsmaterialien zur Verfügung gestellt werden (Lehrkräfte von M, D, E oder vorangegangener Stunde).
- Bei vorhersehbarer Abwesenheit (Fortbildung, Klassenfahrten, u.ä.) stellen die ab-wesenden Kolleginnen und Kollegen Unterrichtsmaterialien für die betreffenden Klassen/Kursen zusammen und geben Hinweise zu geplanten Unterrichtsvorhaben.
- Außerunterrichtliche Veranstaltungen (Klassen-Kursfahrten, Projekttage, Wanderta-ge, u.ä.) sollen möglichst koordiniert (ggf. gebündelt) werden, Kurs- und Kerntage sollen bei derartigen Planungen beachtet werden. Eine frühzeitige Bekanntgabe sol-cher Schulveranstaltungen bei der Schulleitung und im Kollegium ist notwendig.
- Lehrerfortbildung hat wegen der Gesamtbedeutung für die Schule und der individu-ellen Bedeutung für alle Lehrkräfte einen großen Stellenwert im Verlaufe des Schul-jahres. Um extreme Vertretungssituationen des Kollegiums zu vermeiden, wird in Zusammenarbeit von Schulleiter und Fortbildungskoordinator ein Fortbildungsplan erstellt. Der Schulleiter achtet bei der Genehmigung von Fortbildungsmaßnahmen auf eine ausgewogene Verteilung.

2. Inhaltliche Regelungen:
- Der Unterricht in einem bestimmten Fach soll, wenn möglich, nach den Vorgaben der ausfallenden Lehrkraft weitergeführt werden, um so den zu vermittelnden Lern-stoff fortzuführen oder zu vertiefen.
- Kennt die vertretende Lehrkraft die Klasse, da sie dort selbst in einem anderen Fach unterrichtet, und ist es nicht möglich, den Unterricht der ausfallenden Kollegin/des Kollegen fortzusetzen, setzt sie den Unterricht im eigenen Fach fort.
- Kann in der Vertretungsstunde Fachunterricht nicht fortgeführt werden, sollten Grundkompetenzen für das entsprechende Fach oder die entsprechende Klassenstufe geübt werden (z. B. Methodentraining). Es bieten sich hier auch vorbereitende Übungsformen für Lernstandserhebungen oder die zentralen Abschlüsse an.

Dieses Vertretungskonzept ist unter Beteiligung des Schulleiters, des stellvertretenden Schulleiters und verschiedener Mitglieder des Kollegiums der Realschule am Buchenberg, u. a. dem Lehrerat und der Gleichstellungsbeauftragten, entwickelt worden. (Urfassung 2009, letzte Aktualisierung Nov. 2016)

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