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Konzept Erprobungsstufe

Unsere pädagogischen Vorstellungen

Die Schülerinnen und Schüler unserer neu gebildeten fünften Klassen kommen aus dem ihnen vertraut gewordenen Umfeld der jeweiligen Grundschule. Die dortigen Räumlichkeiten und Organisationsformen, die dortigen Bezugspersonen (Lehrer und Lehrerinnen, Hausmeister, Sekretärin, Mitschülerinnen und Mitschüler) waren ihnen vertraut. Die bekannten Schulwege und Unterrichtswege gaben Sicherheit im täglichen Verhalten.
Mit dem Eintritt in die weiterführende Schule verschwinden diese Vertrautheiten. Eine große Zahl von neuen Eindrücken prasselt auf die Fünfklässler herab. Auch nicht zu unterschätzen ist der Erfolgsdruck, der auf manchen Kindern lastet.
Uns stellt sich die Aufgabe, den Übergang zu erleichtern und unsere hinzugekommenen Schülerinnen und Schüler mit all dem Neuen vertraut zu machen, eine Lernatmosphäre zu schaffen, die Vertrautheit und Geborgenheit gibt und einen guten Nährboden für Lernen und Leistung.

Die ersten Wochen in der Realschule

In den ersten Wochen steht das Eingewöhnen in die noch unbekannte Umgebung, das Kennenlernen neuer Abläufe des Schulalltags, das Erlernen von Schul- und Klassenregeln und Lern- und Arbeitstechniken im Vordergrund. Es werden Arbeitsgrundlagen gelegt in Hinblick auf Arbeitsatmosphäre, Arbeitshaltung, Ordnungsvorstellungen und methodisches Vorgehen. Dabei werden Ansätze geschaffen zu einem gemeinsamen guten Fundament für das zukünftige Zusammenleben und -arbeiten sowie das individuelle Lernen und Arbeiten. Beschaffen, Ordnen, Auswählen von Informationen, die Arbeitsplanung und die sinnvolle Einteilung der anliegenden Aufgaben sind Grundvoraussetzungen systematischen Handelns.
Die Heftführung, das Anfertigen von Hausaufgaben, eventuelle „Zeitkiller“ und die Gestaltung des Arbeitsplatzes stellen erste Schwerpunkte dar.
Bei diesem Ansatz gehen wir von einem erweiterten Bildungsbegriff aus, einem Bildungsbegriff, der Wissen und Persönlichkeitsbildung umfasst. Das bedeutet für uns als Schule, dass unsere Aufgaben sowohl Wissensvermittlung als auch Erziehung / Werteerziehung sind.


Einstieg in die Erprobungsstufe

Montag (kurz) Begrüßung im Foyer um 8.45 Uhr. Dann Klassenleiter-unterricht bis 12.10 Uhr.
Ausnahmsweise nur bis zur 5.Stunde, da es der erste Tag ist.
Das „Heft für Einsteiger“ und der Stundenplan werden ausgehändigt. Die Buskinder werden zum Bus gebracht (Haltestelle an unserer Schule)
Dienstag (lang) Von 7.45 bis 13.00 Uhr Klassenleiterunterricht. Mittagessen und Pause von 13.00-14.00 Uhr.
7./8. Stunde: Unterricht nach Stundenplan.
Die Buskinder werden zum Bus gebracht. Abfahrt: 15.45 Uhr
Mittwoch (lang) Von 7.45 bis 13.00 Uhr Klassenleiterunterricht. Mittagessen und Pause von 13.00-14.00 Uhr.
7./8. Stunde Unterricht nach Stundenplan. Die Buskinder werden zum Bus gebracht.
ab Donnerstag Unterricht nach Stundenplan

 

Die Unterrichtszeiten an unserer Schule (für die Klassen 5)

1. Stunde:    7.45 – 8.30 Uhr

2. Stunde:    8.35 – 9.20 Uhr

große Pause

3. Stunde:    9.35 - 10.20 Uhr

4. Stunde:    10.25 – 11.10 Uhr

große Pause

5. Stunde:    11.25 – 12.10 Uhr

6. Stunde:    12.15 – 13.00 Uhr


13.00 – 14.00 Uhr Mittagessen und Pause

7. Stunde:     14.00 – 14.45 Uhr

8. Stunde:     14.50 Uhr – 15.35 Uhr


Montag, Dienstag, Mittwoch ist Ganztag, Donnerstag und Freitag Kurztag.

 

Schwerpunkte der ersten Woche

  • Orientierung
  • sich zurechtfinden, miteinander umgehen, Beziehungen aufbauen, Regeln kennen lernen, Vereinbarungen treffen, Absprachen einhalten lernen, Arbeitsorganisation, Strategien, Methoden
  • Stundenplan / Zeiten der Unterrichtsstunden / geografische Orientierung / Wen frage ich, wenn...? / Krankheitsfall / Tasche packen / Materialien / Arbeitsplatz in der Schule und zu Hause / Umgang mit eigenem Eigentum, dem Eigentum der Mitschüler, ausgeliehenen Schulbüchern / Sitzordnung / Klassendienste / Gesprächsregeln / Schulregeln / Pausenfrühstück / Verhalten in den Pausen / Vertretungsplan lesen / Heftführung / Hausaufgaben /Verhalten auf dem Schulweg / auf dem Weg zum Schwimmbad
  • Klassenpatenschaften (mit Klassen 10 oder 9)

Wie geht’s weiter?

  • kontinuierliche Fortführung, Erweiterung und Festigung der erworbenen Kenntnisse und Einsichten
  • konsequentes Beharren auf getroffenen Vereinbarungen und „Spielregeln“
  • Einüben von Lernunterstützungstechniken wie Konzentrations- und Entspannungstechniken
  • spezifische Veranstaltungen zur Gewalt- und Suchtprävention (auch mit außerschulischer Unterstützung)
  • durchgängiges Verfolgen unseres pädagogischen Konzeptes:

- tolerante Begegnung und Akzeptanz der Mitmenschen
- ein freundliches und rücksichtsvolles Miteinander
- Gewaltfreiheit
- konstruktives Konfliktverhalten trainieren
- Gemeinschaftsgefühl stärken

- Selbstwertgefühl stärken
- Kommunikation einüben
- im Team arbeiten, Kooperation fördern
- Verantwortung übernehmen
- Ehrlichkeit
- zunehmend selbstorganisiert / eigenverantwortlich arbeiten und handeln
- das „Lernen lernen“
- eine Einstellung zum lebenslangen Lernen erwerben

Erziehungspartnerschaft

Eine vertrauensvolle, aktive und von gegenseitiger Toleranz geprägte Zusammenarbeit von Elternhaus und Schule sind günstige Voraussetzungen und Bedingungen für das Wohlbefinden, die gemeinsame Erziehung, die Förderung und Ausbildung der Kinder. Gemeinsame Verantwortung zu übernehmen für die Bildung und Erziehung der Kinder ist uns wichtig.

Kennenlern- und Beratungskonzept (Einstieg)

  • April/Mai des laufenden Schuljahres:
  • Nach den Anmeldungen Gespräche mit den Grundschulen, um eventuell Schülern individuelle Einstiegshilfen zu geben.(Erprobungsstufenkoordinatorin)
  • Ende des Schuljahres (ca. 2 Wochen vorher): Kennenlernnachmittag
  • Anfang des neuen Schuljahres: „Einschulung“ und sanfter Einstieg
  • nach ca. 6 Wochen: Elternsprechtag für Klasse 5 durch die Klassenleitung. Diese gibt notwendige Informationen an die Fachlehrer weiter.
  • Nach 10-12 Wochen: Gespräche und Beratung mit ehemaligen Grundschullehrern
  • November: Erprobungsstufenkonferenz
  • Allgemeiner Elternsprechtag
  • Eventuell: Hospitationen der zukünftigen Klassenlehrer und Klassenlehrerinnen in Klassen 4 der Grundschulen.
  • Gewünscht: „Begleitbrief“ der Grundschullehrer über „Standort“ der Schüler und gewohnte Arbeitsformen wie Gruppenarbeit, Stationenlernen etc.
  • Geplant: Themenorientierte Elternabende zu Hausaufgaben, Lernstörungen, LRS etc.

Lern- und Arbeitstechniken in Klasse 5 (Grundlagen)

1. Heftführung/Aufgabenstellung:
Alle Fachlehrer achten auf Sauberkeit, Übersichtlichkeit und Vollständigkeit. Eintragungen im Heft sind versehen mit Überschriften und Datum. Der Rand muss eingehalten werden. In der Regel soll mit Füller geschrieben werden. Arbeitsblätter werden entweder eingeklebt oder eingeheftet. Jeder Fachlehrer achtet auf eine eindeutige Aufgabenstellung. Die Aufgabe wird grundsätzlich schriftlich an der Tafel vermerkt, wobei ein fester Platz gewählt wird. Die aktuellen Hausaufgaben bleiben solange an der Tafel, bis jeder Schüler sie notiert hat. Die Schüler führen verpflichtend ein Hausaufgabenheft. Der Klassenlehrer bespricht, wie ein solches Heft geführt wird.

 

2. Arbeitsmaterial:
In der ersten Woche erfahren die Schüler, welche Arbeitsmaterialien sie benötigen.

  • Immer vorhanden sein müssen Füller, Bleistift, Buntstifte, Radiergummi, Anspitzer und Lineal.
  • In einer kleinen Kiste oder im Regal hat jedes Kind Kleber und Schere vorrätig.
  • Die Fachlehrer notieren gemeinsam mit den Schülern im Infoheft (auf der entsprechenden Seite), welche Hefte und Materialien die Schüler für das jeweilige Fach benötigen.
  • Zur kurzfristigen Kommunikation zwischen Schule/Elternhaus und umgekehrt haben die Schüler ein Mitteilungsheft.
  • Bücher können bei Bedarf und nach Absprache mit dem Fachlehrern im Standregal untergebracht werden, um das Gewicht der Schultaschen zu reduzieren. Die Eltern werden gebeten, auf den Inhalt der Schultasche (siehe Stundenplan) zu achten.
  • Die von der Schule ausgeliehenen Bücher sind pfleglich zu behandeln und werden deshalb von den Schülern mit einem Schutzumschlag versehen. Beschmutzte oder beschädigte Bücher müssen ersetzt werden.

3. Zeitplanung/Arbeitsplanung:
In den ersten Wochen und kontinuierlich im Laufe des Schuljahres arbeitet die Klassenleitung an der Verbesserung der Arbeitsorganisation und Zeitplanung und gibt Hilfestellungen. Die jeweiligen Fachlehrer unterstützen sie darin.

4. Leistungsüberprüfungen:
Zur Vorbereitung wird das Thema „Planung von Klassenarbeiten“ gezielt behandelt, ebenso das Anfertigen einer Berichtigung (Vermerk auf der letzten Heftseite zur Erinnerung).

 

5. Arbeitsplatz zu Hause
In den ersten Wochen wird das Thema „Arbeitsplatz zu Hause“ besprochen und die Eltern erhalten darüber ein Infoblatt. Die Schüler und ihre Eltern erhalten Hilfen zur Gestaltung eines störungsfreien Arbeitsplatzes, potentielle Störfaktoren werden bewusst gemacht.

 

6. Arbeitstechniken:
Elementare Strategien zur Texterschließung, zum Abschreiben, zur Fehlererkennung werden im Fach Deutsch durchgeführt. Strategien zum Vokabellernen im Fach Englisch. Karteikartenarbeit wird im Fach Deutsch/Englisch erarbeitet.

 

7. Sozialverhalten:
Die Schüler erarbeiten mit er Klassenleitung Klassen- und Gesprächsregeln. Sie beinhalten sowohl Rechte als auch Pflichten der Schüler. Besonders wird auf ein freundliches und rücksichtsvolles Miteinander und Toleranz geachtet. Strategien zum Verhalten in Konflikten werden erarbeitet.

 

8. Klassenraum:
Die Klassenraumgestaltung wird von der ersten Woche an zwischen Klassenleitung und Schülern abgestimmt. (ggfs. nach Rücksprache mit dem Schulleiter) Aus dem Unterricht erwachsenen Materialien ist der Vorzug zu geben.

 

9. Klassendienst/Tafeldienst und andere Aufgaben:
Wird von der Klassenleitung gemeinsam mit den Schülern organisiert und namentlich im Klassenbuch vermerkt.

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